SV Sachsenwerk - SG Weixdorf II 6:2 (4:1)

9. Spieltag Stadtliga A

Nach der Niederlage in der vergangenen Woche standen die Sachsenwerker gegen den Tabellenvierten aus Weixdorf etwas unter Druck. Schließlich sollte das erarbeitete Punktepolster sich nicht innerhalb von zwei Wochen in Luft auflösen.

Dementsprechend zügig ging es auch los. In der ersten halben Stunde wurden die Gäste förmlich überrannt. Bereits nach zwei Minuten fragte Fischer erstmals leise nach, als sein Kopfball am Pfosten landete. Johmani wiederholte die Bitte nur kurze Zeit später mit etwas mehr Nachdruck und versenkte das Spielgerät überlegt zum 1:0. Die Weixdorfer trudelten in der Folge von einer Verlegenheit in die Nächste, meist auch durch zu fehlerhaftes Aufbauspiel selbst verschuldet und kassierten auch völlig zu Recht weitere Gegentreffer. Thater und Hocke arbeiteten Johmani, der heute auf den sagenumwobenen Spuren des „Lupen Rainer“ wandelte,  jeweils per Kopf hervorragend zu, sodass dieser seinen Hattrick komplettieren konnte. Kurze vor Ende des ersten Spielabschnittes spielte plötzlich der junge Unparteiischen aus Sachsenwerker Sicht den Partyschreck. Nachdem er den Hausherren in der Anfangsphase zwei eigentlich vertretbare Strafstöße verweigerte, entschied er bei einem deutlichen Ausrutschen des Weixdorfer Angreifers ohne Fremdeinwirkung plötzlich auf Elfmeter. Kühne nahm das Geschenk an und verwandelte sicher. Die Werkself ließ sich davon aber wenig beeindrucken und konnte nach einem Foul an Uhlemann ebenfalls vom Punkt den Abstand wiederherstellen.

Der zweite Durchgang gestalte sich deutlich ruhiger. Richter brachte im Anschluss an einen Standard nur die Latte statt das Netz zum erzittern und ließ die zarte Weixdorfer Flamme noch glimmen, die nach dem Anschluss durch Pordzik und einen klasse Freistoß von Kühne an die Lattenunterkante beinahe zu einem Flächenbrand mutiert wäre. Die Werkelf konnte aber schlimmeres verhindern und lenkte die Partie in der letzten Viertelstunde in geordnete Bahnen zurück. Lücke nutzte im Schlussakkord noch zweimal seine Geschwindigkeitsvorteile zielbringend aus und erhöhte auf das Resultat noch auf 6:2.

Ein insgesamt mehr als verdienter Sieg für die Werkself gegen die Weixdorfer Reserve, welcher aber leider einen großen Wehrmutstropfen beinhaltet. Fiedler brach sich bei einem unglücklichen Zweikampf das Schienbein und wird auf unbestimmte Zeit ausfallen. Er wurde bereits erfolgreich operiert. Gute Besserung und eine schnelle Genesung.

Tore: 1:0, 2:0, 3:0 Johmani (4.,13.,29.); 3:1 Kühne (36., FE); 4:1 Fischer (44., FE); 4:2 Pordzik (65.); 5:2, 6:2 Lücke (81.,90+2)

SVS: Bach-Arnhold,Herrmann,Proske-Richter,Fischer,Thater,Fiedler(71. Hamann)-Uhlemann (46. Lücke)-Hocke,Johmani (57. Wolf)

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