SV Sachsenwerk - SG Gebergrund Goppeln 4:1 (3:0)

17. Spieltag Stadtliga A

Nach dem witterungsbedingten Spielausfall am letzten Wochenende durften die Sachsenwerker erstmals im neuen Jahr zu Hause ran. Mit der SG Gebergrund Goppeln stellte sich gleich ein Team aus dem oberen Tabellendrittel an der Bodenbacher Straße vor. Das Hinspiel gewann die Werkself hoch dramatisch mit 4:3. Eine ähnlich knappe Angelegenheit wurde auch dieses Mal erwartet.

Die Hausherren starteten druckvoll und kamen früh zu den ersten kleinen Möglichkeiten. So war es auch keine Überraschung als Johmani ein kleines Durcheinander im Goppelner Strafraum zur Führung für die Gastgeber vollendete. Die SG versuchte die Werkself früh anzulaufen um ihrerseits für Gefahr zu sorgen. Doch meist brachten die Gäste so ihre eigene Defensive in Verlegenheit, weil sich die Sachsenwerker Größenteils spielerisch aus diesen Situationen lösen konnte und folglich einigen Raum hinter den Linien vorfand. Johmani sowie Sturmpartner Wolf setzten die Lücken in Defensivverbund der Goppelner noch im ersten Spielabschnitt ergebnistechnisch um. Dennoch hätten die Sachsenwerker aufgrund weiterer hochpreisiger Möglichkeiten mit einem deutlicheren Resultat die Seiten wechseln können.

Die Gäste kamen mit deutlich mehr Schwung aus der Kabine. Auch kleinere und größere Ungenauigkeiten der Heimelf gaben den Goppelnern zusätzlich Rückenwind. Zwei Aluminiumtreffer innerhalb kurzer Zeit zeigten, dass die Tür in dieser Partie noch einen Spalt weit offen war. Nach dem Platzverweis für Rieger sowie der daraus resultierenden Überzahl machten die Gäste erstaunlicherweise nicht so weiter, wie sie mit Elf gegen Elf aufgehört hatten. Die SG arbeitete sich in der Folge kaum in hoffungsvolle Abschlusspositionen vor. Erst Bach machte es wieder spannend, nachdem er sich mit einem Abschlag zu lange Zeit ließ und einen indirekten Freistoß provozierte. Schoenfeld nahm sich der Sache an und versenkte die Kugel im Torwarteck. Brisante Schlussminuten waren nun eigentlich vorprogrammiert. Aber Johmani war an diesen Tag noch eine Stufe kälter als jedes drei Sterne-Tiefkühlfach und schloss  keine Zeigerumdrehung nach dem Anschluss die Tür endgültig zu.

Drei wichtige und auch verdiente Punkte für die Werkself, die eigentlich nur die Viertelstunde nach der Pause etwas Schwierigkeiten hatte und während der Partie fantastisch von der "Westtribüne" unterstützt wurde. Die Gäste enttäuschten vor allem im ersten Spielabschnitt, wobei die kämpferische Einstellung im zweiten Durchgang anerkennend war. Nächsten Sonntag trifft die Werkelf zu früher Stunde auf die zweite Vertretung der SpVgg. Löbtau. Anstoß ist um 08:45 Uhr an der Malterstraße.


Tore: 1:0, 2:0 Johmani (10., 19.), 3:0 Wolf (30.), 3:1 Schoenfeld (77.), 4:1 Johmani (78.)
G/R: Rieger (Sachsenwerk, 59.)

SVS: Bach-Hocke,Hamann (61.Münn),Mühle-Selle (81.Vollmer),Herrmann,Fischer,Rieger,Lücke-Wolf,Johmani

Daten zum Spiel