SV Eintracht Dobritz - SV Sachsenwerk 1:2 (0:1)

20. Spieltag Stadtliga A

Am verregneten Sonntagvormittag gastierten die Sachsenwerker zum Nachbarschaftsduell beim SV Eintracht Dobritz. Gerade die Duelle an der Breitscheidstraße waren immer hitzig und umkämpft. Derbyatmosphäre kam auch gleich von Beginn an auf.

Die Partie ging gleich in die Vollen. Wolf war im Gegensatz zum Dobritzer Ertl sofort auf Betriebstemperatur und netzte frühzeitig zum 0:1 ein. Nach einer kurzen Findungsphase blieb die Begegnung weiter im roten Bereich. Beide Teams ließen sich keine Ruhe. Ein intensiver Zweikampf folgte dem Nächsten, sodass eine Menge  fußballerisches Stückwerk entstand. Fischer hatte für seine Farben noch die beste Möglichkeit zur Ergebnisverbesserung während Csizi auf der Gegenseite nur die Latte traf. Dennoch war es außerhalb der neutralen Zonen stellten spannend. Quasi mit dem Halbzeitpfiff rückten die Unparteiischen in den Mittelpunkt. Wolf wurde im Strafraum von hinten von den Beinen geholt. Der eigentlich überdeutliche Elfmeter und die fällige Sanktionierung der Notbremse blieb unverständlicherweise aus. 

Den Start in den zweiten Durchgang verschliefen die Sachsenwerker komplett. Innerhalb von nur fünf Minuten eröffneten sich für die Hausherren drei richtige Bretter zum Ausgleich, von denen aber alle ungenutzt blieben. In der Folge vermochte es keine Mannschaft Struktur in die Partie zu bekommen. Auch eine immense Anzahl von teils berechtigten und unberechtigten Freistößen trug zur immer wieder aufkommenden Hektik bei.  Nebenbei versiebten die Gäste insgesamt vier Eins-gegen-Eins Situationen mit dem Schlussmann der Eintracht und ließen somit die tapfer kämpfende Heimelf weiter im Spiel. Selbst als „nogoal“ Hocke mit seinem ersten Ballkontakt endlich sein diesjähriges Premierentor erzielen konnte, war das Spiel noch nicht vorbei. Schulz  brachte durch seinen verwandelten Foulelfmeter in der Nachspielzeit die Werkself nochmal in den gefährdeten Bereich. Die Sachsenwerker hielten sich aber schadlos und ergaunerten alle Punkte.

Kampf, Krampf, Hektik und eine Menge Emotionen, das Nachbarschaftderby bot fast Alles, außer gepflegten Fußball. Beide Mannschaften hatten genug Möglichkeiten die Partie zu ihren Gunsten zu entscheiden. Am Ende gingen die Gäste als Sieger von Platz. Nächste Woche kommt es auf der Bodenbacher Straße zu einem richtungsweisenden Spiel um die Aufstiegsplätze. Am Samstag, 15 Uhr gastiert mit den Löbtauer Kickers der Tabellendritte.

Tore: 0:1 Wolf (2.), 0:2 Hocke (88.), 1:2 Schulz (90.+1, FE)

SVS: Bach-Arnhold,Mühle,Proske-Thater (70. Selle),Herrmann,Fischer,Olbrich,Lücke (87. Hocke)-Wolf (46. Johmani),Rieger