SV Sachsenwerk - Radeberger SV 1:2 (1:1)

18. Spieltag Sparkassenoberliga

Mit dem Radeberger SV stellte sich ein Topteam der Liga an der Bodenbacher Straße vor. Die Gäste hatten aus dem hitzigen Hinspiel noch etwas gut zu machen, denn man verlor damals überraschend gegen die Werkself auf der heimischer Wiese.

Doch der Start nach Maß gelang der Elf von Übungsleiter Fischer. Römgens schob nach Vorarbeit von Rieger mühelos ein. Die Gastgeber konnten das frühe Momentum allerdings nicht nutzen. Stattdessen war der RSV bis zum Ausgleich durch Hirsch deutlich tonangebend und hätte auch schon eher auf Unentschieden stellen können. Walter und Hirsch ließen beste Möglichkeiten ungenutzt. In der Folge verflachte die Partie ein wenig. Römgens vergab vor der Pause die noch einzig nennenswerte Chance.

Die zweite Hälfte bot relativ selten fußballerisch hochwertiges. Dafür wurden die Zweikämpfe umso intensiver und der Unparteiische stellte nun häufiger Regelübertretungen fest. Die Begegnung pendelte sich zwischen Strafräumen ein. Als es so langsam alles auf ein Remis hinauslief reagiert Walter aus einer eigentlich harmlosen Situation gedankenschnell, stibitzte Thater das Spielgerät und versenkte die Kugel in Gehäuse. Von diesem Schock erholte sich die Werkself nicht mehr und musste als Verlierer den Platz verlassen.

Unnötige Niederlage. Es fehlte nicht viel, um erneut einen der „Großen“ zu ärgern. Nun richtet sich der Fokus auf das nächste Spiel bei der Spielvereinigung Löbtau. Anstoß zu zeitiger Stunde am Sonntag ist bereits um 8:45 Uhr.   

Tor: 1:0 Römgens (5.), 1:1 Hirsch (21.), 1:2 Walter (73.)

SVS: Blödorn-Arnhold,Vollmer,Proske-Thater (80. Mühle),Fischer,Olbrich,Rieger,Herrmann (57. Reuter)-Lücke,Römgens