Historie

Die Sektion Judo in der damaligen BSG Motor Dresden-Niedersedlitz wurde im Jahr 1950 gegründet. Maßgeblich beteiligt daran waren die Sportfreunde Ruderich und Schneider.

Die Entwicklung ging in den ersten Jahren rasant voran.

Die Mannschaft wurde erst Kreismeister, dann Bezirksmeister und stieg letztendlich zur DDR-Liga auf. Im Einzel wurden DDR-Meistertitel erkämpft durch die Sportfreunde Knoch (1954), Fischer (1955), Eckard Götze und Lothar Bastian (1961) sowie Armin Küster (1965).

Auch bei den Frauen konnte ein DDR-Meistertitel durch Gudrun Franke errungen werden.

Am 1. September 1956 übernahm Günther Overwald das Training. Auch dank der guten Trainingsbedingungen im Klubhaus Sachsenwerk konnten die Aufstiege in die Oberliga und DDR-Liga wiederholt werden. Besonders gefeiert wurden die Mannschaftssiege in und um Wiesbaden.

In den 60er Jahren musste die Sektion ihren Trainingsraum im Klubhaus Sachsenwerk verlassen. Es folgten unzumutbare Trainingsstätten, die zu einem Verlust an Mitgliedern führten.

Erst in den 70er Jahren verbesserten sich die Bedingungen durch den Umzug in die Turnhalle des Schulkomplexes in Dresden-Leuben. Unter der Leitung von Horst Eckarth konnte wieder eine starke Mädchengruppe aufgebaut werden, deren Entwicklung mit dem Erringen des DDR-Meistertitels durch Barbara Eckarth gekrönt wurde.

Erst in den 70er Jahren verbesserten sich die Bedingungen durch den Umzug in die Turnhalle des Schulkomplexes in Dresden-Leuben. Unter der Leitung von Horst Eckarth konnte wieder eine starke Mädchengruppe aufgebaut werden, deren Entwicklung mit dem Erringen des DDR-Meistertitels durch Barbara Eckarth gekrönt wurde.

Nach der deutschen Wiedervereinigung wurden viele neue asiatische Sportarten zum Trend, was zu einem Einbruch der Mitgliederzahl in unserer Sektion führte. In dieser schweren Zeit übernahmen Manfred Kühne und Peter Eckarth die Leitung.

Ende der 90er Jahre konnten neue Mitglieder durch eine Zusammenlegung von zwei Übungsgruppen und die Anschaffung neuer Trainingsmatten gewonnen werden.

Zahlreiche Pokalsiege in unterschiedlichen Altersklassen konnten zwischen 2000 und 2006 errungen werden, darunter 2004 ein 2. Platz bei TURA Bremen und 2006 mit Radeberg zusammen ein 2. Platz in Paris. Ein sensationeller Erfolg gelang unserer U17 -Mannschaft im Jahre 2006, als sie hinter den Leistungszentren Leipzig und Rodewisch einen 3. Platz erringen konnte.

Mit dem Jahr 2007 gingen die Mitgliederzahlen wieder rapide zurück. Hauptursache war die Neugestaltung der Trainingszeiten durch die Stadt Dresden, sowie mehrere erzwungene Turnhallenwechsel.

Seit 2012 trainieren die Judo-Gruppen nun in der neu gebauten Turnhalle der 93. Grundschule unter hervorragenden Bedingungen und sehen die weitere Entwicklung optimistisch.

 

Höhepunkte

1955 1. Mannschaft, Gruppe B, belegt 2. Platz in der DDR-Liga

1961 Eckard Götze und Lothar Bastian werden DDR-Meister, Gudrun Franke DDR-Meisterin

1978 Barbara Eckarth erringt DDR-Meistertitel

2002 Andrea Fischer belegt Platz 9 bei den Deutschen Meisterschaften

2004 2. Platz bei TURA Bremen

2006 2. Platz mit Radeberg in Paris

2006 Mannschaft U17 erlangt den 3. Platz bei den Landesmeisterschaften

2012 Umzug in die neu erbaute Halle der 93. Grundschule

2013 Judo-Abteilung ist Gastgeber der Landesjugendspiele