Unsere Sportstätte

Sportstätte Bodenbacher Straße

Das Stadion entstand 1953 an der Flurgrenze zwischen Seidnitz und Dobritz und wurde am 8. Juli 1954 mit einem Freundschaftsspiel zwischen der BSG Empor und Rotation Dresden eingeweiht. Die Anlage erhielt zugleich den Namen des ein Jahr zuvor in Essen bei einem Polizeieinsatz erschossenen Gewerkschaftsfunktionärs und Kommunisten Philipp Müller.

1997 wurde an der Bodenbacher Straße mit dem Bau einer modernen Sporthalle begonnen, erster Neubau dieser Art nach 1990. Der als Mehrzweckhalle konzipierte Bau wurde vom Dresdner Architekten Horst Witter entworfen und am 9. Juli 1998 eingeweiht. Die Großarena fasst insgesamt ca. 3000 Zuschauer und wird für sportliche Großveranstaltungen, aber auch für Konzerte genutzt. Hinzu kommen einige Nebenräume, Krafträume sowie eine Caféteria. Hauptnutzer sind die Volleyball-Damenmannschaft des Dresdner Sportclub 1898 e.V., die Unihockey Igels Dresden, der Volleyballclub Dresden e.V. sowie die Dresden Titans e.V.

Im tief verschneiten Dresden wurden am 8. Dezember 2010 das neu sanierte und umgestaltete Stadion \"An der Bodenbacher Straße\" sowie das neu gebaute Stadiongebäude eingeweiht und zur Betreibung an den Kreissportbund Dresden übergeben. Die moderne B-Anlage mit Kunststofflaufbahn und neuen Rasen ergänzen den Sportkomplex an der Margon-Arena. Das moderne Sportplatzgebäude mit Umkleide-, Sanitär- und Funktionsräume vervollkommnen den Sportkomplex vollends.

Zum Stadion gehören ein Rasenplatz mit Tartanbahn, zwei Volleyballfelder und einige Nebenanlagen. Heute wird das Stadion vom SV Sachsenwerk Dresden e.V. und vom TSV Dresden (Leichtathletik) genutzt.

Anfang Juni 2014 konnte der neue Tennenplatz für die Nutzung für den Sportverein Sachsenwerk freigegeben werden. Mit diesem Platz haben die Fußballer beste Trainings-\ und Wettkampfbedingungen auf einem 6300 Quadratmeter großen Spielfeld (64 x 96,5 Meter). Der Sportplatz erhielt eine Drainage und eine Beregnungsanlage, die aus einem vorhandenen Brunnen gespeist wird. Das Großspielfeld wird von einem neuen Pflasterweg umschlossen. Geländer mit Bandenwerbungselementen, neue Zäune und Ballfänge sowie eine neue Flutlichtanlage ergänzen die moderne Sportanlage. Die sechs Flutlichtmasten stehen bereits seit Dezember 2013. Sie erreichen eine Lichtleistung von bis zu 160 Lux. Die Ballfangnetze um den Platz herum haben an den Längsseiten vier Meter Höhe, hinter den Toren sechs Meter. Der Platz ist außerdem mit neuen Trainerbänken für die Heim- und Gastmannschaft ausgestattet. Gebaut wurde er von der Firma Strabag auf höchstem technischem Niveau. Der alte Aufbau des Sportplatzes wurde vollständig entfernt und entsorgt. Ende Oktober 2013 begannen die Bauarbeiten. Der neue Tennenplatz kostete insgesamt 485 000 Euro. Davon förderte die Sächsische Aufbaubank (SAB) die Flutlichtanlage mit 19 175 Euro. Die restlichen Kosten trug der Eigenbetrieb Sportstätten Dresden.